Presse / Downloads

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Presseanfragen:
Uti Johne, Christiane Stenzel
presse@muenchen-muss-handeln.de

10.12. Mehr als 350 Menschen kurzfristig bei der Kundgebung für ein klimaneutrales München bis 2035

Ein deutliches Zeichen. Passenderweise am heutigen Tag der Menschenrechte, Dienstag, den 10. Dezember, gingen Organisationen wie „München muss handeln“, Fridays for Future München, Extinction Rebellion, Green City e.V. und andere NGOs, Unternehmen und Bürger*innen Münchens auf die Straße. Trotz der kurzfristigen Mobilisierung versammelten sich über 350 Menschen am Isartorplatz.

Die Kundgebung wurde kurzfristig anberaumt, da heute der Umweltausschuss über den Zeitpunkt für Münchens Klimaneutralität abstimmte. Laut Beschlussvorlage des Referates für Gesundheit und Umwelt soll diese aber für ganz München erst ab 2050 erreicht werden – untragbar für die Initiatoren der Kundgebung.

Ziel der Kundgebung war es, den politisch Verantwortlichen noch einmal in aller Deutlichkeit klar zu machen, dass die Münchner Zivilgesellschaft von der Bayerischen Landeshauptstadt Klimaneutralität bis 2035 einfordert!

Bei der Kundgebung sprachen u.a.:

Lisa Poettinger, Extinction Rebellion: „Es berührt mich, dass viele von uns erschöpft sind. Viele bei „München muss handeln“, bei Extinction Rebellion, bei Fridays for Future und weiteren Bewegungen gehen jede Woche an die Grenzen des Machbaren, um für die Lebensgrundlagen für alle zu kämpfen.“

Lisa Poettinger, Extinction Rebellion bei der Kundgebung.

Antonia Messerschmitt, Fridays for Future München: „Es geht nicht darum, den Status Quo zu erhalten. Es geht darum zu erkennen, was richtig und gut ist und sich dafür einzusetzen.“

Antonia Messerschmitt, Fridays for Future München

Jürgen Müller, Mitinitiator von „München muss handeln“: „Heute – am Tag der Menschenrechte – ist ein großer Tag, bei dem es ans Eingemachte geht. Wir haben von Anfang an gesagt, dass wir Politiker*innen nicht an Worten messen werden, sondern an Tagen. Wir werden genau beobachten, was heute passiert, denn wir werden die Kommunalwahl im kommenden Jahr zur Klimawahl machen.“

Jürgen Müller, München muss handeln

9. 12. Münchner Zivilgesellschaft macht Druck für ein klimaneutrales München bis spätestens 2035

Städte sind zentrale Akteure für den Klimaschutz. Am Dienstag, den 10. Dezember beschließt der Umweltausschuss über den Zeitpunkt der Klimaneutralität für München (öffentliche Sitzung, 14 Uhr, Rathaus). Die SPD, die Grünen und DIE LINKE sowie weitere Fraktionen hatten Anträge im Stadtrat eingereicht, die die Klimaneutralität Münchens bis 2035 einfordern. Doch diese Anträge will Münchens Umweltreferentin Stephanie Jacobs in der Sitzung des Umweltausschusses offenbar vom Tisch wischen. Laut der aktuellen Beschlussvorlage ihres Referates soll – trotz deutlicher Forderungen seitens der Münchner Zivilgesellschaft und den Anträgen der Fraktionen – die Klimaneutralität der Bayerischen Landeshauptstadt erst bis 2050 umgesetzt werden. Bei den Mitgliedern des Bündnisses „München muss handeln“ löst die Beschlussvorlage Empörung aus:

Jürgen Müller, Vorstand des Münchner Ernährungsrates und Mitinitiator von „München muss handeln“: „Wir haben mit Biodiversitätsverlust und gestörten Nährstoffkreisläufen planetare Grenzen, die viel weiter überschritten sind, als der Klimawandel. Eigentlich haben wir einen Existenznotstand. Der Klimawandel wird das Feld aber von hinten aufräumen, wie wir es uns gar nicht vorstellen können. Die Ausrufung des Klimanotstands wäre daher ein deutliches Signal, die Weichen nun richtig zu stellen und die großen Hebel umzulegen. Noch wichtiger als das Wort ist aber das Ziel der Klimaneutralität bis spätestens 2035.“

Martin Glöckner, Geschäftsführer bei Green City e.V. und Mitgründer von „München muss handeln“ plädiert für intensiveren Klimaschutz: „Der Klimawandel kommt deutlich schneller und dramatischer als erwartet. Die Landeshauptstadt muss 2035 klimaneutral sein. Wir haben das Wissen, die Mittel und den Rückhalt in der Bevölkerung dafür. Jetzt nicht effektiv zu handeln wäre fatal. Jedes Zehntelgrad zählt.“

Angesichts der Sitzung im Umweltausschuss wurde kurzfristig eine Kundgebung einberufen, die am Dienstag, den 10. Dezember ab 13:30 Uhr am Isartorplatz stattfindet. Ziel ist es, den politisch Verantwortlichen in aller Deutlichkeit klar zu machen, dass die Münchner Zivilgesellschaft von der Bayerischen Landeshauptstadt Klimaneutralität bis 2035 fordert.

8.12. Aufruf zur Kundgebung am Dienstag, den 10. Dezember

Münchens Bürger*innen machen Druck. Passenderweise am Tag der Menschenrechte, Dienstag, den 10. Dezember, geht das Bündnis „München muss handeln“ gemeinsam mit anderen Organisationen, NGOs, Unternehmen und Bürger*innen Münchens auf die Straße. Ziel ist es, den politisch Verantwortlichen in aller Deutlichkeit klar zu machen, dass die Münchner Zivilgesellschaft von der Bayerischen Landeshauptstadt Klimaneutralität bis 2035 einfordert!

Die Kundgebung wurde kurzfristig anberaumt, da an diesem Tag der Umweltausschuss über den Zeitpunkt für Münchens Klimaneutralität abstimmt (öffentliche Sitzung, ab 14 Uhr, Rathaus). Laut Beschlussvorlage des Referates für Gesundheit und Umwelt soll diese aber für ganz München erst ab 2050 erreicht werden – untragbar für die Initiatoren von „München muss handeln“.

Start der Kundgebung ist um 13:30 Uhr am Fortunabrunnen beim Isartorplatz.

Medienvertreter*innen sind herzlich Willkommen.

26.11. Heute Pressekonferenz mit Fridays for Future: Gemeinsamer Appell an die Bürger*innen der Landeshauptstadt

Lächerliches Klimapaket, Einbruch der Windkraft, gestoppter Kohleausstieg: Die GroKo hat sich in diesem Jahr vom 1,5-Grad-Ziel verabschiedet – deswegen rufen Fridays for Future am Freitag, den 29. November zum #NeustartKlima auf. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit „München muss handeln“ auf dem Tollwood Winterfestival betonten Antonia Messerschmitt und Lydia Leiste von der Münchner Ortsgruppe der Fridays for Future die Bedeutung des Global Day of Climate Action. Allein in Deutschland sind über 430 Städte dabei. In München ist ab 12 Uhr Start am Königsplatz, die Veranstalter stellen Rikschas für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen zur Verfügung, es gibt eine FM-Anlage für Gehörlose und eine Rampe für Rollstuhlfahrer. Die Münchner Brassband Moop Mama wird auf der Bühne stehen und das Anliegen musikalisch unterstützen.

Antonia Messerschmitt: „Wir von Fridays von Future und die Zivilgesellschaft haben es längst verstanden, dass wir eine existenzielle Krise haben. Deshalb gehen weltweit am Freitag Menschen auf die Straße und setzen sich für Klimagerechtigkeit ein, was die Groko noch nicht verstanden hat!“

Daniel Überall von „München muss handeln“: „Für 80 % der weltweiten CO2-Emissionen sind die Städte verantwortlich. Das ist ein enormer Hebel und darum sind die Kommunalwahlen 2020 so entscheidend. In München wird am 15. März 2020 gewählt. Nur mit Stadträt*innen, die jetzt klimagerecht handeln, wird es noch möglich sein, die Ziele des Klimaschutzabkommens von Paris einzuhalten.“

Jürgen Müller von „München muss handeln“ ergänzt: „Die Stadtratswahl am 15. März 2020 wird zur Klimawahl werden. Es wird in der Hinsicht die letzte Wahl sein, bei der die Münchner Bürger*innen die Möglichkeit haben werden, einen engagierten Stadtrat zu wählen, der noch in der Lage ist zu handeln. Es ist eine Schicksalswahl im wahrsten Sinne des Wortes. Wir sehen es daher als positives Signal, wenn diese Aufbruchsstimmung nach der klimapolitisch fast verlorenen Legislaturperiode in einigen Parteien ankommt und aufgenommen wird.“

Auf dem Foto von links nach rechts: Lydia Leiste (FFF), Antonia Messerschmitt (FFF), Daniel Überall (Mmh), Jürgen Müller (Mmh) / Foto: Bernd Wackerbauer

Lydia Leiste, Antonia Messerschmitt, Daniel Überall, Jürgen Müller Pressekonferenz “München muß handeln” und “Fridays for future” am 26.November 2019 auf dem Tollwood Winterfestival in München © Bernd Wackerbauer

14.11.2019 / München: Global Day of Climate Action mit “München muss handeln” am 29. November

Das Bündnis „München muss handeln“ bereitet sich auf den Global Day of Climate Action am 29.11.2019 vor. Der zivilgesellschaftliche Zusammenschluss von inzwischen über 400 Münchner Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen steht hinter den Forderungen von Fridays For Future. Am 29.11. gehen die Bündnispartner erneut auf die Straße und fordern die Politik dazu auf, umgehende und adäquate Maßnahmen zu treffen, um die Ziele des Klimaschutzabkommens von Paris einzuhalten. Lesen Sie hier die komplette Pressemitteilung (im pdf-Format).

20.09.2019 / München: Der zweite Einsatz des (Klima)Krisenstabs auf der Demo am 20. September

Zentrale Aufgabe des (Klima)Krisenstabes ist es, sich mit unterschiedlichsten Aktionen bis zur Kommunalwahl aktiv in die Stadtpolitik einzubringen und die von der Gesellschaft gewählten Politiker*innen an ihre Verantwortung gegenüber den Bürger*innen zu erinnern. Der (Klima)Krisenstab geht dafür an unterschiedlichen Orten in München öffentlich und öffentlichkeitswirksam seiner Arbeit nach.
Lesen Sie hier die komplette Pressemitteilung (im pdf-Format).

6.9.2019 / München: (Klima)Krisenstab von “München muss handeln” nimmt seine Arbeit auf.

„München muss handeln“ beruft ab sofort einen (Klima)Krisenstab ein. Mit der Installation des (Klima)Krisenstabes übernimmt „München muss handeln“ – und mit dem Bündnis hunderte von Organisationen und Unternehmen der Zivilgesellschaft – was die politisch Verantwortlichen im Münchner Rathaus versäumt haben.
Lesen Sie hier die komplette Pressemitteilung (im pdf-Format).

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