1.1. Was wäre, wenn München eine autofreie Innenstadt hätte?

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#München2035: Das Zentrum böte Platz für Flaneure, Radfahrer*innen, Kinder, Straßencafés, Fußgänger*innen, Grünflächen und Sportareale. Die Münchner*innen könnten saubere Luft atmen, neue Freiräume und Sicherheit genießen. Autofrei heißt, der Individualverkehr ist auf das Nötigste reduziert. Ehemalige Verkehrsflächen, Straßen und Parkplätze verwandeln sich in Orte des öffentlichen Lebens. Geht nicht? Doch! Lest weiter.

Selbst der Vorstandsvorsitzende von BMW, Oliver Zipse, hat sich kürzlich in einem Interview für die Süddeutsche Zeitung für eine autofreie Innenstadt innerhalb des Münchener Altstadtrings ausgesprochen.

Es ist keine Utopie. Ein Blick auf die Städte Oslo, Barcelona oder Wien zeigen, es ist machbar und ein großer Gewinn für die Städte. Und denken wir nur zurück, als die Fußgängerzone auf der Sendlinger Straße erweitert wurde. Am Anfang herrschte große Skepsis. Nach einer Testphase sprach sich die Mehrheit für die autofreie Zone aus. Dazu gibt es auch schon konstruktive Diskussionen in der Stadtplanung – siehe in der Süddeutschen Zeitung am 9. Januar 2020: Planungsausschuss hat externe Meinungen zum Thema verkehrsberuhigte Innenstädte eingeholt.

Beispiel Barcelona

Beispiel Oslo

Damit all die nötigen Forderungen auch tatsächlich umgesetzt werden können, brauchen wir die dafür passende Politik. Welche Partei was wann unterstützen möchte, zeigt Euch unser (Klima)Wahlhelfer. Helft mit!