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(Klima)Wahlhelfer – FAQs

  1. Warum ein (Klima)Wahlhelfer?
  2. Was ist der (Klima)Wahlhelfer?
  3. Wie wurde vorgegangen und wie funktioniert das Bewertungssystem?
  4. Warum bezieht ihr euch auf die Forderungen von FFF München?
  5. Was floss in die Bewertung ein?
  6. Konnten die Parteien Stellung beziehen?
  7. Was kann der Wahlhelfer nicht leisten?
  8. Wie kann ich weiter dazu beitragen, Klimaschutz als Wahlthema zu setzen?
  9. Wie funktioniert die Kommunalwahl?
  10. Wer ist wahlberechtigt?
  11. Wer sind wir?
  12. Warum dürfen wir unsere Übersicht nicht “Klima-O-Mat” nennen?

1. Warum ein (Klima)Wahlhelfer?
Wir wollen, dass die Bürger*innen Münchens mit Bedacht jene Politiker*innen auswählen, die in dieser besonderen Zeit wichtige klimapolitische Entscheidungen treffen.

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2. Was ist der (Klima)Wahlhelfer?
Der (Klima)Wahlhelfer soll helfen, eine informierte Wahlentscheidung in puncto Klimaschutz in München zu treffen. Dazu haben wir die Wahlprogramme der zur Kommunalwahl in München zugelassenen Parteien mit den 32 Forderungen der FridaysforFuture München (FFF) abgeglichen. Ganz wichtig: Der (Klima)Wahlhelfer ist keine Wahlempfehlung.

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3. Wie wurde vorgegangen und wie funktioniert das Bewertungssystem?
Unser Redaktionsteam (aus den Fachgebieten Jura, Architektur, Journalismus und Ökologie) hat – in Zusammenarbeit mit FFF München und Scientists4Future München – die Wahlprogramme der zur Kommunalwahl zugelassenen Parteien und ggf. ergänzende Stadtratsanträge angesehen und deren Aussagen mit den 32 Forderungen der FFF München abgeglichen. 

Dazu haben wir folgende Punktebewertung vergeben:
0 Punkte: Der Forderung der FFF München wird in keinerlei Weise  entsprochen oder kommt gar nicht zur Sprache.
1 Punkt: Der Forderung der FFF München wird in vollem Umfang entsprochen.
0,5 Punkte: Die Forderung der FFF München wird nicht vollständig aufgenommen, das im Programm Genannte geht aus unserer Sicht aber in die richtige Richtung. Ebenfalls 0,5 Punkte vergeben wir, wenn auf die FFF-Forderung zwar eingegangen wurde, jedoch keine präzise Aussage zum Umsetzungszeitraum genannt wird.

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4. Warum bezieht ihr euch auf die Forderungen von FFF München?
Die Forderungen von FFF München wurden in Zusammenarbeit mit Expert*innen aus den Bereichen Klimaschutz und Energiewende entwickelt. Deswegen sind sie eine gute Grundlage, um an ihnen das Engagement der Parteien und der Stadt München in Sachen Klimaschutz zu bewerten. Natürlich kann das nur eine Momentaufnahme sein. Was heute als radikal betrachtet wird, wird morgen von Experten vielleicht schon als zu wenig ambitioniert eingeschätzt. Auch kann so ein Forderungskatalog nur ein Überblick sein; bei konkreten Entscheidungen werden viele Details zu berücksichtigen sein.

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5. Was floss in die Bewertung ein?
Wir haben die Aussagen des jeweiligen Wahlprogramms sowie ergänzende Anträge im Stadtrat bewertet. Es wurden nur die Informationen zum Klimaschutz bewertet. Zu anderen wichtigen Themen wie Sozialpolitik, Mieterschutz etc. finden sich im Klimawahlhelfer keine Informationen. Auch das ebenfalls wichtige Thema Klimawandelanpassung, wie etwa die Anpassung des Gesundheitssystems, findet keinen Eingang, da dieses nicht im Forderungskatalog der FFF München enthalten ist.

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6. Konnten die Parteien Stellung beziehen?
Ja, die einzelnen Parteien konnten die Bewertung im Vorfeld einsehen. Sie haben außerdem Gelegenheit erhalten, Stellung zum Klimawahlhelfer zu nehmen. Sofern es eine Rückmeldung gab, finden Sie diese auf der Profilseite der jeweiligen Partei. In den nächsten Wochen können sich Parteien und Kandidat*innen weiter zu den Forderungen positionieren, wir werden dies dann in der Bewertung berücksichtigen und entsprechend dokumentieren. Diese weiteren Aussagen ergänzen aus unserer Sicht somit das jeweilige Wahlprogramm.

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7. Was kann der Wahlhelfer nicht leisten?
Manche Parteien gehen sehr deutlich auf das Thema Klimaschutz ein und nehmen auf die Forderungen von FFF konkret Bezug. In anderen Programmen taucht das Wort Klimaschutz nicht einmal auf. Auch wenn wir die Vergabe der Punkte mehrfach gegengeprüft haben, ist dies schlussendlich eine subjektive Bewertung von uns. Die Punktzahl gibt Ihnen also einen Eindruck, wie sehr sich die jeweilige Partei hinter die Forderungen von FFF München stellt. Sie kann aber keine absolute Bewertung darstellen.

Wir können natürlich auch nicht bewerten, wie ernst eine Partei ihre Absichtserklärungen nimmt. Manche Parteien bleiben vielleicht absichtlich unspezifisch, um möglichst viele Wähler*innen anzusprechen. Andere gehen von vorherein davon aus, in der Opposition zu landen und präsentieren sich als besonders stark pro oder contra Klimaschutz.  

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8. Wie kann ich weiter dazu beitragen, Klimaschutz als Wahlthema zu setzen?
Lesen Sie die Wahlprogramme vollständig durch. Die Lektüre gibt einen guten Eindruck darüber wie ernst Parteien das Thema Klimaschutz nehmen. Sprechen Sie mit den Vertreter*innen an den Wahlkampfinfoständen. Fragen Sie, wann immer es geht, was die einzelnen Vertreter*innen vorhaben, in Sachen Klimaschutz zu unternehmen. Nur so können wir deutlich machen, dass das Thema für viele Menschen ein wahlentscheidendes ist.

Helfen Sie, den Klimawahlhelfer bekannt zu machen. Teilen Sie den Link zu dieser Webseite mit Freund*innen und Bekannten und in den sozialen Medien. Erinnern Sie alle daran, wie wichtig es ist, wählen zu gehen. Und nicht zuletzt: Gehen Sie wählen!

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9. Wie funktioniert die Kommunalwahl?
Eine sehr gute Übersicht mit vielen Beispielen und Videos finden Sie unter muenchenwaehlt.de (öffnet in neuem Tab)”>> muenchenwaehlt.de

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10. Wer ist wahlberechtigt?
Wahlberechtigte müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Wahlberechtigte müssen entweder einen deutschen Pass haben – oder die Staatsangehörigkeit eines anderen EU-Landes. Der Hauptwohnsitz muss am Wahltag mindestens seit dem 15. Januar 2020 in München gewesen sein.

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11. Wer sind wir?
Wir haben uns als München muss handeln zusammengefunden, weil wir den Eindruck haben, dass die Politik die Klimaschutz-Forderungen der jungen Generation nicht ernst nimmt. 

Durch einen breiten zivilen Zusammenschluss wollen wir die Forderungen von FFF unterstützen. Wir sind Vertreter*innen der Münchner Zivilgesellschaft, die Klimaschutz als dringlichste politische Aufgabe begreifen. 

Unsere einzige Chance besteht darin, dass alle Länder rasch dekarbonisieren – also das Verbrennen von Erdöl und Kohle beenden. Wir können keinen globalen Fortschritt erwarten, wenn wir selbst nicht bereit sind, zumindest unseren Beitrag zu leisten, geschweige denn eine Führungsrolle zu übernehmen.

Der Treibhausgasausstoß von Großstädten wie München ist nicht irrelevant. Die Physik des Klimasystems kümmert sich nicht um Stadtgrenzen. Was in München getan oder nicht getan wird, bestimmt in relevantem Ausmaß auch mit, was im regionalen Umfeld passiert. Die Ausgestaltung des Pendlerverkehrs oder Neubauviertel sind hier nur zwei Beispiele.

2020 werden die kommunalpolitischen Vertreter*innen für die kommenden sechs Jahre gewählt. Diese Dekade bezeichnen die Klimawissenschaftler als letzte Chance, um das Ruder auf dem verheerenden Kurs, den die Weltgemeinschaft bislang eingeschlagen hat, herumzureißen. Die neu gewählten Kommunalpolitiker*innen entscheiden maßgeblich mit, ob das gelingt. München muss handeln!

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12. Warum dürfen wir unsere Übersicht nicht “Klima-O-Mat” nennen?
Das hat markenrechtliche Gründe, denn der Name Klima-O-Mat ist sprachlich leider zu nah am bekannten Wahl-O-Mat.

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