Was wäre wenn……

Die Klimakrise ist eine reale Bedrohung für die menschliche Zivilisation – die Bewältigung der Klimakrise ist die Hauptaufgabe des 21. Jahrhunderts. Wir fordern eine Politik, die dieser Aufgabe gerecht wird.

Nicht zu schaffen? Wir sagen “Doch”!

An 19 Forderungen der 32 Klimaschutz-Appelle von Fridays for Future, die wir nach und nach sowohl hier als auch auf den sozialen Medien einstellen werden, zeigen wir Euch auf, dass viel mehr möglich ist als manch einer denkt. Fangen wir an mit Punkt:

1.1 Mobilität: Was wäre wenn München eine autofreie Innenstadt hätte?

#München2035: Das Zentrum böte Platz für Flaneure, Radfahrer, Kinder, Straßencafés, Fußgänger, Grünflächen und Sportareale. Die MünchnerInnen könnten saubere Luft atmen, neue Freiräume und mehr Sicherheit genießen. Autofrei heißt, der Individualverkehr ist auf das Nötigste reduziert. Ehemalige Verkehrsflächen, Straßen und Parkplätze verwandeln sich in Orte des öffentlichen Lebens. Geht nicht? Doch! Lest weiter.

1.2. Zero Waste: Was wäre wenn München eine Zero-Waste-City würde?

#München2035: Und was wäre, wenn wir an einem herrlichen Sommermorgen an der Isar spazieren gingen, und es lägen keine Müllberge am Flussufer, der Mittagslunch würde uns an jedem Imbiss fraglos in einem Pfandbehälter gereicht und LKW-Fahrten mit Mülltransporten in Richtung Heizkraftwerk Nord oder Flughafen gäbe es nur noch vereinzelt. Geht nicht? Doch! Lest weiter.

1.3. Bio-Wiesn: Was wäre wenn die Wiesn auch ein BIO-Fest wäre?

#München2035: Eine biologische(re) Wiesn – Im Kleinen funktioniert bereits einiges: Ökostrom und LED Beleuchtung, kurze Transportwege, Toilettenspülungen mit Abwasser aus den Bierkrugwaschanlagen, Abfallreduzierung sowie Verbot von Einweggeschirr – die Richtung stimmt. Auch ökologisch zertifizierte Speisen sind vereinzelt auf den Karten zu finden. Kann man sich vielleicht bei anderen Großveranstaltungen trotzdem noch was abschauen und die Wiesn im Ganzen nachhaltiger machen? Wir finden ja. Lest weiter.

1.4. Grüner wohnen: Was wäre, wenn wir in München grüner wohnen könnten?

#München2035: Der Weg zur Arbeit wäre ein Spaziergang durch blühende Alleen, der Blick aus dem Fenster würde grüne Baumkronen zeigen und Blumenwiesen, auf denen sich die Bienen tummeln. Wilder Wein an jeder Hausfassade, auf allen Dächern würden Salat und Tomaten wachsen – und das ganze mitten in München, nur einen Katzensprung vom Zentrum entfernt. Geht nicht? Doch! Lest weiter.

1.5. Regional ernähren: Was wäre, wenn alle MüncherInnen mit regionalen Nahrungsmitteln versorgt werden könnten?

#München2035: Möchtest Du auch gerne in einer Stadt leben, in der alle Bewohner die Möglichkeit haben, Nahrungsmittel aus regionalem und ökologischem Anbau zu beziehen? Einige Beispiele stimmen hoffnungsvoll, es gibt viele Menschen, die als Aktivisten oder Konsumenten die regionale Versorgung in München und Umgebung nach vorne bringen. Geht nicht? Doch! Lest weiter.

1.6. Containern: Was wäre, wenn Lebensmittelverschwendung in München kein Problem mehr wäre?

#München2035: Die Welthungerhilfe schätzt, dass in Deutschland rund 11 Millionen Tonnen im Jahr verschwendet werden, davon allein in Privathaushalten rund 55 kg pro Kopf. Die Verbraucherzentrale geht sogar von insgesamt 18 Tonnen an pro Jahr aus – allein in Privathaushalten Waren im Wert von 20 Milliarden Euro. Problem nicht lösbar? Doch! Lest weiter.

ABER: Damit all die nötigen Forderungen auch tatsächlich umgesetzt werden können, brauchen wir die dafür passende Politik. Welche Partei was wann unterstützen möchte, zeigt Euch unser (Klima)Wahlhelfer. Helft mit!