Der schwarze Freitag | Ein Neustart für die Klimapolitik muss her!

Der „Black Friday“ – ursprünglich bekannt als Start in die Weihnachtseinkaufssaison mit unzähligen Rabattaktionen – war in diesem Jahr zum Glück auch ein „Green Friday“: Beim inzwischen vierten Global Day of Climate Action waren weltweit und deutschlandweit wieder tausende Demonstrierende auf den Straßen unterwegs, um einen Neustart in Sachen Klimapolitik zu fordern. Dieser ist zwingend notwendig, denn Klimawissenschaftler*innen warnen: Kipppunkte im Klimasystem werden sehr wahrscheinlich noch schneller erreicht als bisher angenommen.

Eindrücke vom Klimastreik am 29.11.2019 in München. Foto: H. Thönges

Der Klimastreik fand in circa 2.400 Städten in 157 Ländern statt. In Deutschland gingen über 630.000 Menschen bei winterlichen Temperaturen auf die Straße. Allein in München haben 33 000 Demonstrierende ihre Stimme gegen die bisher wirkungslose Klimapolitik erhoben und gemeinsam mit den Fridays for Future für einen effektiven Klimaschutz demonstriert. Als breites zivilgesellschaftliches Bündnis waren auch wir von München muss handeln erneut mit einem Informationsstand dabei, um insbesondere an die Kommunalpolitik zu appellieren: Die Kommunalwahl im März ist Klimawahl!

Foto: H. Thönges

Das Europäische Parlament rief einen Tag vor dem globalen Klimastreik den Klimanotstand für die Europäische Union aus. Währenddessen bleibt die Bundesregierung tatenlos und verabschiedet sich vom Kohleausstieg und der Energiewende. Verständlich, dass Kabarettist Claus von Wagner am Freitag auf der Bühne den „Satirenotstand“ ausrief. Unserem (Klima)Krisenstab ist das Lachen allerdings schon längst vergangen!

Aber wir geben nicht auf: #muenchenmusshandeln

Wir alle (!) haben es in der Hand. Foto H. Thönges

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