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(Klima)Krisenstab aktuell bei der GLS Bank

Nach unserer Zeit bei Mucbook, arbeitet unser (Klima)Krisenstab aktuell bei der GLS Bank im Lehel:

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Impression vom 20.9.

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Noch 8 Jahre

Wenn wir auch nur annähernd ähnliche Lebensbedingungen auf diesem Planeten erhalten wollen, dürfen wir eine Temperaturerhöhung von 1,5 °C nicht überschreiten. Bei der aktuellen co2-Emission ist das "Budget" in 8 Jahren aufgebraucht:

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Beeindruckender Freitag

Der vergangene Freitag war gleich in vielfacher Hinsicht beeindruckend. 

Zum einen sind Millionen Menschen auf die Straßen gegangen. Zum anderen hat sich die Groko faktisch von den Pariser Klimazielen verabschiedet: https://twitter.com/rahmstorf/status/1175051211701178369

Spitzenkandidatin einer kommunalen Groko zu sein, gegen deren Politik sich die FFF-München-Forderungen richten und gleichzeitig genau diese Proteste zur Selbstdarstellung zu instrumentalisieren, muss man auch erstmal schaffen: https://www.facebook.com/kristinafrank2020/posts/1399803510184221

Unser Mmh-(Klima)Krisenstab hat also noch viel zu tun in den nächsten Monaten. Für Infos zur Mission des Krisenstabs und welche Unterstützung wir brauchen, bitte hier entlang: https://muenchen-muss-handeln.de/krisenstab

Vollständigkeitshalber hier auch noch unser Redebeitrag von Freitag im Wortlaut:

Wir haben eine Krise. Eine Klimakrise.

Würde die Politik verantwortungsvoll und vorausschauend handeln (und dafür wurde sie letztlich gewählt), gäbe es längst einen ressortübergreifenden Krisenstab, der seit Jahren an der konkreten Klimaneutralität Münchens ab dem Jahr 2035 arbeiten würde.

Diesen Krisenstab gibt es aber nicht. In München wird geredet und konzipiert, aber nicht so gehandelt, dass unsere Stadt 2035 klimaneutral ist. Nur deshalb mussten FFF und SFF selbst konkrete Maßnahmen formulieren und vom Stadtrat einfordern.

Um diese notwendigen Forderungen zu unterstützen, haben sich unter dem Dach von München muss handeln bis heute über 350 Organisationen und Unternehmen zusammengeschlossen, die zusammen mit allen hier auf diesem Platz fordern: Sehr geehrte Stadträtinnen und Stadträte, es ist Ihre politische, ethische und persönliche Aufgabe umgehend zu handeln und zielführende Maßnahmen für München zu ergreifen!

Und darum haben wir als Münchner Zivilgesellschaft einen Krisenstab einberufen. Einen (Klima)Krisenstab, der sich für die Umsetzung der Forderungen von Fridays for Future einsetzt.

Und falls im Rathaus weiterhin nicht angemessen reagiert wird ... denkt bei der Kommunalwahl im März daran: Untätigkeit kann abgewählt werden. Eine andere Klimapolitik ist wählbar.

Wir wollen einen Stadtrat, der es einfach macht. Die Messlatte bis zur Wahl wird sein, welche der sofort umsetzbaren Maßnahmen sofort umgesetzt werden.

Wir sind viele und wir werden immer mehr.
Wir sind laut und wir werden immer lauter.
München muss handeln!

Danke!

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Mmh wird stärker und stärker

Unsere These dass demnächst 300 Unternehmen dem Bündnis angehören, haben wir jetzt übertroffen: 350 Unternehmen und Organisationen schlossen sich bisher an und fordern die Umsetzung der von den Scientists und Fridays for Future München erarbeiteten Forderung zum Klimaschutz. Der Großteil der Bündnispartner streikt am morgigen globalen Klimastreik mit. Unter www.muenchen-muss-handeln.de/streik finden sich die Unternehmen die entweder mitstreiken oder sich solidarisieren bzw. den Streik anderweitig unterstützen.

Mitarbeiter*innen der Sparda-Bank München eG erhalten beispielsweise eine Arbeitszeitgutschrift von bis zu drei Stunden. Christine Miedl, Direktorin Unternehmenskommunikation und Nachhaltigkeitsmanagement betont: "Es ist unser aller Pflicht, unseren Lebensraum zu schützen und den nachfolgenden Generationen eine Zukunft zu bieten. Diese Herausforderung können wir nur als Gemeinschaft meistern!

Die basic AG unterstützt am Streiktag mit Sonderverkaufsaktionen. Stephan Paulke, Vorstandsvorsitzender der basic AG, appelliert an die gesamte Gesellschaft: „Der Klimaschutz und der Kampf für einen enkeltauglichen Lebensstil betreffen uns alle. Wir unterstützen Fridays for Future, denn dieser Protest zeigt uns, dass die Jugend nicht uninteressiert, gleichgültig und unmündig ist, sondern Ihr Recht auf die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen fordert.

Unser (Klima-)Krisenstab wird am 20.9. mit einem Stand am Königsplatz präsent sein. Kommt vorbei, streikt mit und bringt eure/n Chef*in und die Kolleg*innen direkt mit!

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(Klima)Krisenstab nimmt seine Arbeit auf

MÜNCHEN. Das Bündnis „München muss handeln“ beruft ab sofort einen (Klima)Krisenstab ein. Mit der Installation des (Klima)Krisenstabes übernimmt „München muss handeln“ – und mit dem Bündnis hunderte von Organisationen und Unternehmen der Zivilgesellschaft – was die politisch Verantwortlichen im Münchner Rathaus versäumt haben.

„Der brasilianische Urwald brennt, das arktische Meereis schmilzt und die Permafrostböden tauen 70 (!) Jahre früher als erwartet. Was braucht es noch, damit die Münchner Politik endlich und radikal handelt? Jetzt reicht’s, der Stadtrat muss raus aus der Komfortzone, jetzt muss endlich was passieren!” so die Initiator*innen von „München muss handeln“.

Bereits am Wochenende nimmt der Krisenstab auf dem Streetlife Festival seine Arbeit auf (die Einsatzzentrale befindet sich auf der Höhe Staatsbibliothek). Bürger*innen und Pressevertreter*innen sind zum konstruktiven Austausch herzlich eingeladen – und aufgefordert.

„München muss handeln“ fordert, dass die von Fridays for Future München und den Scientists for Future München ausgearbeiteten 31 Maßnahmen unverzüglich umgesetzt werden, um die Ziele des Klimaschutzabkommens von Paris einzuhalten. Die zentrale Aufgabe des (Klima)Krisenstabes ist es, sich mit unterschiedlichsten Aktionen in den kommenden Monaten aktiv in die Stadtpolitik einzubringen und die von der Gesellschaft gewählten Politiker*innen an ihre Verantwortung gegenüber den Bürger*innen zu erinnern. Der (Klima)Krisenstab wird dafür an unterschiedlichen Orten in München öffentlich und öffentlichkeitswirksam seiner Arbeit nachgehen.

1 SMS = 10 € = 10 Minuten Krisenstab
Sende per SMS krisenstab10 (krisenstab5) an 81190
(10€/5€) werden per Handyrechnung verbucht.)

Kontakt:
krisenstab@muenchen-muss-handeln.de

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Wir sind 250

These: In 14 Tagen sind wir 300 Organisationen.

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Materialien fuer den 20.09.

FFF ruft unter dem Motto #allefuersklima zum weltweiten Streik auf und dabei wollen wir sie in München unterstützen. Hier findet Ihr ein A3-Plakat / ein A4-Plakat zum Ausdrucken, diverse SharePics für Mailsignaturen und Soziale Medien sowie die Materialien der Parents for Future München. Die Materialien von FFF gibt's hier.

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Wir sind 200

Bündnis „München muss handeln“ nimmt Fahrt auf
Mehr als 200 Münchner NGOs, Verbände und Unternehmen fordern vom Münchner Stadtrat umfassende Maßnahmen zum Klimaschutz


Mit einem offenen Brief an den Münchner Stadtrat unterstützten Anfang Juli 125 Verbände, NGOs, Stiftungen und Unternehmen den kommunalpolitischen Forderungskatalog der Fridays for Future München. Seitdem findet ein zivilgesellschaftlicher Schulterschluss statt, der seinesgleichen sucht. Quer durch die Stadtgesellschaft fanden sich bislang über 200 Münchner Unternehmen, NGOs und Verbände bei „München muss handeln“ zusammen – und fordern damit vom Münchner Stadtrat umgehende und adäquate Maßnahmen, um die Ziele des Klimaschutzabkommens von Paris einzuhalten. Täglich melden sich weitere Organisationen und Unternehmen, die dem Bündnis beitreten. „In den kommenden Monaten bis zur Kommunalwahl im März 2020 wird sich München muss handeln aktiv in die Münchner Stadtpolitik einbringen, um den Stadtrat zum Handeln zu bewegen“, so Jürgen Müller aus dem Organisationsteam.


Das sagen Unterstützer von „München muss handeln“


„Wir sind dabei und unterstützen das Bündnis“, erklärt Michael Blasius Hauptabteilungsleiter Marketing & Gesundheitsförderung der BKK ProVita. „Denn als klimaneutrale, gemeinwohlzertifizierte Kasse, die für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert ist, sind wir der Meinung: Wer etwas verändern will, muss Haltung zeigen, für die persönliche und die planetare Gesundheit.“

Unterstützer von „München muss handeln“ sind auch die Musiker der Münchner Band Jamaram: „Die Forderungen von Fridays for Future und Scientists for Future an die Stadt München liegen auf dem Tisch. Wenn nicht hier, wo dann ist es möglich, die nötigen politischen Entscheidungen zur Einhaltung der Pariser Klimaziele JETZT zu fällen? Wenn diese Stadt es will, kann sie der Leuchtturm einer nachhaltigen Zukunft sein. Wir als Münchner Band knipsen dafür gerne die LED-Scheinwerfer an“, kommentieren die Musiker.

Der zweihundertste Unterstützer war das Team der Münchner Singles. „Wir finden es toll, dass sich so viele junge Münchner für unsere Stadt engagieren und wollen zeigen, dass wir hinter ihnen und den Forderungen stehen“, so Sprecherin Veronika Link. „Wir wollen nicht mehr abwarten bis es zu spät ist, sondern hoffen, dass sich der Stadtrat die Wünsche der Jugendlichen, aber auch der vielen Unternehmen, die dahinter stehen, zu Herzen nimmt und endlich handelt – sodass München auch noch in 20 Jahren lebenswert und liebenswert ist.“