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Was Sache ist

Wer schon länger in der Umwelt- und Nachhaltigkeitsszene aktiv ist, wird es kennen: Vor Jahren wurde man für genau die Gedanken und Impulse bzgl. Klima, Ernährung, Mobilität und Konsum ausgelacht und angefeindet, die jetzt endlich in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind. Allein die Tatsache, dass die Brisanz (und co2-Konzentration) stetig zunimmt, beweist jedoch, dass unter'm Strich nichts erreicht wurde. Im Gegenteil, die Rahmenbedingungen werden immer existentieller. Hier eine unvollständige Übersicht aktueller Meldungen:

Ende Gelände – und wie weiter?
Ende Gelände, Fridays for Future, Extinction Rebellion – die Klimabewegung erlebt einen Höhenflug. Das stellt sie aber auch vor grundsätzliche Fragen.
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Was jetzt notwendig wäre, erläutert Volkswirt und Postwachstums-Vordenker Niko Paech im Interview:

Wir brauchen einen Aufstand der Handelnden
Eine wirksame CO2-Steuer müsste nach Ansicht des Umweltökonoms Niko Paech den Menschen Urlaubsflüge, Fleischkonsum, Autofahren und übermäßigen Konsum madig machen. Dafür gebe es keine Mehrheit, sagte er im Dlf. Die Befürworter könnten aber einfach damit anfangen, Handlungsmuster zu verändern.
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Die Vorbereitungen müssen gestern beginnen
Klimakrise Laut einer Studie wird die Erderwärmung Städte besonders hart treffen. In Berlin und London könnte im Jahr 2050 ein ähnliches Klima herrschen wie in Barcelona heute
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Die Vorbereitungen haben aber nicht angefangen und selbst einen Radweg zu bauen, scheint Teufelszeug zu sein:

Das Horrorszenario der CSU
Die CSU fürchtet, dass durch den Ausbau von Radwegen andere Verkehrswege beeinträchtigt werden könnten. Die Sorgen sind nicht unbegründet, jedoch übertrieben.

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Und ja, richtig, die Welt ist komplex. Aber manchmal auch erschreckend einfach:



Alles in allem lässt sich feststellen: Wir brauchen neue Bündnisse, neue Aktionsformen und müssen unberechenbarer und unbequemer werden.